SWR2 Aula 30.12.2007: Ein Platz für den Tod
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Lange Zeit war der Tod ein fast selbstverständlicher Teil des Alltagslebens, er hatte seinen festen Ort inmitten der Familie, der Gesellschaft. Umfragen bestätigen: 80 Prozent der Deutschen wünschen sich noch heute, im Kreis der Familie zu sterben, doch die Realität sieht anders aus: Die meisten sterben in Krankenhäusern oder Pflegeheimen, und ihr Sterben wird zunehmend medikalisiert, institutionalisiert und ökonomisiert. Professor Dr. Dr. Reimer Gronemeyer, Soziologe an der Universität Gießen, zeigt, welche Veränderungen heute das Sterben prägen und welche ethischen Probleme damit verbunden sind. Eine Sendung von Prof. Reimer Gronemeyer. SWR2 Aula vom 30.12.2007.
Quelle: SWR

