Drei Zimmer, Küche, teuer - wird Wohnen zum Luxus?
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Studenten, junge Familien und Alleinerziehende - für viele ist der Traum von einer schönen Wohnung in der Stadt nicht mehr zu bezahlen. Denn vielerorts ist zu wenig gebaut worden und Betongold ist hochattraktiv für Investoren, die wegen der Finanzkrise ihr Geld solide anlegen wollen. So werden in begehrten Lagen Objekte aufgekauft, saniert und teuer neu vermietet. Fachleute befürchten, dass auf diese Weise die Idee der "bunten Stadt" stirbt: Normalverdiener ziehen aus den Städten heraus, ärmere Menschen können sich nur noch Wohnungen in benachteiligten Vierteln oder Hochhaus-Siedlungen leisten - und in den Innenstädten bleiben Luxus-Quartiere für die Reichen. Politiker sind alarmiert: Die SPD möchte den Kampf um bezahlbaren Wohnraum zu einem Thema im Bundestagswahlkampf machen. Mietsteigerungen sollen begrenzt und der soziale Wohnungsbau angekurbelt werden. Andererseits hat die Bundesregierung gerade eine Mietrechts-Reform verabschiedet - die jedoch nutzt vor allem den Vermietern, monieren Kritiker. Muss die Politik für bezahlbaren Wohnraum sorgen? Und was passiert mit unseren Städten, wenn sich nur noch Reiche das Leben dort leisten können?
Quelle: Das Erste

