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Der Tag

Kunst und Moral. Wenn Körper provozieren.

08.02.2018 | 50 Min. | Quelle: HR

Es ist eine Binsenweisheit, aber wahr: Kunst muss provozieren, um interessant zu sein. In europäischen Museen hängen zahllose Bilder aus vielen Epochen, die genau das tun. Sie zeigen nackte Haut und lüsterne Posen: von Männern und Frauen, von Knaben und Mädchen, die den Künstlern einst Modell gestanden haben. Solche Szenen finden heute manche wieder sexistisch oder pädophil, ergo: anstößig. Diese Debatte ist nicht neu, aber ihre Schlagkraft beachtlich. In der Art Gallery in Manchester wurde kürzlich ein Gemälde mit halbnackten Nymphen von 1896 abgehängt. Jetzt hängt es wieder. Weltweit geraten Museumsdirektoren unter Druck, ihre Bestände auf moralisch zumutbare Kunst zu prüfen. Ein Angriff auf die Freiheit der Kunst? Wohin kommen wir, wenn diese Bilder abgehängt würden? Würde damit dem Rigorismus einer Minderheit gefolgt? Und wie steht es um Rubens. Wird der Maler Rubens, dessen Werke jetzt im Frankfurter Städel gezeigt werden, die "Moral-Prüfung" bestehen?

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