Die neuen Tagesmütter
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Von Barbara Leitner | Mama und Papa arbeiten. Da ist die Tagesmutter oder der Tagesvater gefragt. Sie singen und spielen mit den Kleinkindern, kochen und füttern, wechseln die Windeln und bewachen den Schlaf. Sie sorgen dafür, dass sich die Jüngsten, meistens Kinder unter drei Jahren, aufgehoben fühlen und sich gut entwickeln. Lange war die Tagespflege privat organisiert, oft in Form der Nachbarschaftshilfe. Jetzt mischt sich die Politik ein. Der Staat will die Kindertagespflege fördern und professionalisieren. Wer Kinder betreuen will, muss sich wenigstens vier Wochen für den Job qualifizieren und nun auch Steuern zahlen. Während erfahrene Tagesmütter aufgeben, weil sie die neue Bürokratie scheuen, sehen andere eine berufliche Alternative in der öffentlich geförderten Tagespflege.
Quelle: SWR

