Aktuelle Stunde: Bundesverfassungsgericht fordert drittes Geschlecht | Video der Sendung vom 08.11.2017 18:45 Uhr (8.11.17)

Lieber Nutzer,

Sie verwenden eine veraltete Browser-Version. Bitte installieren Sie einen aktuellen Browser, um unser Angebot richtig darstellen zu können.

Drei Möglichkeiten für einen Geschlechtseintrag - "W", "M" und "X" - sind auf einem Aktivisten-Banner zu sehen, aufgenommen am 28.Juli 2014 in Gehrden (Niedersachsen)., Quelle: dpa

Aktuelle Stunde

Bundesverfassungsgericht fordert drittes Geschlecht

08.11.2017 | 3 Min. | Verfügbar bis 08.11.2018 | Quelle: WDR

Bisher konnten die Standesämter die Geschlechter weiblich, männlich oder gar kein Geschlecht eintragen, einer Schätzung nach leben in Deutschland 80.000 Menschen, die sich keinem Geschlecht zuordnen können. Das soll sich bis zum 31.12.2018 ändern: Mit dem Beschluss des Bundesverfassungsgericht muss der Gesetzgeber dafür sorgen, dass für intersexuelle Menschen eine dritte Möglichkeit geschaffen wird, das Geschlecht eintragen zu lassen. Denn: Das Persönlichkeitsrecht schützt auch die geschlechtliche Identität und die können neben weiblich oder männlich auch inter/divers oder divers lauten. Autor/-in: Claudia Beucker

Darstellung: