Morgenmagazin: Hendricks will Glyphosat in Deutschland einschränken | Video der Sendung vom 12.12.2017 05:30 Uhr (12.12.17) mit Untertitel

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Barbara Hendricks, Christiane Meyer, Quelle: WDR

Morgenmagazin

Hendricks will Glyphosat in Deutschland einschränken

12.12.2017 | 5 Min. | UT | Verfügbar bis 12.12.2018 | Quelle: WDR

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) will das Pflanzengift Glyphosat in Deutschland zunächst einschränken, möglichst aber ganz aus der Nutzung aussteigen. "Wir werden das soweit als eben möglich beschränken. Es ist so, dass jetzt ab dem 16. Dezember diejenigen Hersteller, die weiterhin glyphosathaltige Präparate verkaufen wollen, die müssen eine Zulassung neu beantragen. Das muss innerhalb von drei Monaten geschehen. Und diese Zulassung wird nur genehmigt durch ein Amt, das dem Landwirtschaftsministerium unterstellt ist, aber im Einvernehmen mit dem Bundesumweltamt. Wir werden das so weit als irgend möglich beschränken. Das ist ganz klar. Aber mein Ziel ist, dass wir ganz aus Glyphosat aussteigen."<br><br>
Unabhängig von einer möglichen Krebsgefahr, die Ministerin Hendricks nicht beurteilen könne, gehe ihr es vor allem um den Schutz der Artenvielfalt, die von dem Präparat zerstört werde. Die Nahrungskette in der Natur sei durch Glyphosat bedroht.<br><br>
Uneinigkeit herrscht zwischen Hendricks und Landwirtschaftsministerin Schmidt (CSU) über den Einsatz von Neonikotinoide. Als Neonikotinoide wird eine Gruppe von hochwirksamen Insektiziden bezeichnet. Diese sind, so Hendricks, unter anderem für das Bienensterben verantwortlich.

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