Morgenmagazin: Hofreiter: Autoindustrie muss Hardware-Nachrüstung zahlen | Video der Sendung vom 22.02.2018 05:30 Uhr (22.2.18) mit Untertitel

Lieber Nutzer,

Sie verwenden eine veraltete Browser-Version. Bitte installieren Sie einen aktuellen Browser, um unser Angebot richtig darstellen zu können.

Anton Hofreiter, Quelle: WDR

Morgenmagazin

Hofreiter: Autoindustrie muss Hardware-Nachrüstung zahlen

22.02.2018 | 4 Min. | UT | Verfügbar bis 22.02.2019 | Quelle: WDR

Anton Hofreiter, Fraktionschef der Grünen-Bundestagsfraktion, setzt auf technische Nachrüstung von Dieselfahrzeugen, um die Umwelt zu entlasten. Im ARD-Morgenmagazin erklärte der Politiker, der ADAC habe gezeigt, dass sich diese Fahrzeuge technisch nachrüsten ließen. "Und deshalb ist unsere Forderung: Die Fahrzeuge werden technisch nachgerüstet. Und dann wird die blaue Plakette eingeführt, was man erkennen kann, weil die Fahrzeuge sauber sind (…), und bezahlen muss das die Autoindustrie. Die Autoindustrie hat schließlich betrogen. Sie haben behauptet, die Fahrzeuge sind sauber. In Wirklichkeit sind es schmutzige Fahrzeuge. Und wer betrügt, muss schließlich das Ganze bezahlen." Der Steuerzahler dürfe für die Kosten der Umrüstung nicht in Anspruch genommen werden, betonte der Politiker.
Hofreiter räumt ein, dass es bei einer technischen Umrüstung derzeit noch Zulassungsprobleme gebe. Die Regierung müsse hier schnell eine Lösung schaffen. Beim Dieselproblem habe bislang die Bundesregierung versagt. Der Vorwurf gehe auch an die Kanzlerin, weil sie die Richtlinienkompetenz habe.
Die Städte seien bei der Problemlösung, etwa beim Öffentlichen Nahverkehr, vom Bund allein gelassen worden. Rund 18 Milliarden Euro wären erforderlich, um beispielsweise eine kostenfreien ÖPNV zu ermöglichen. "Am Ende kann diese Summe nur der Bund bezahlen", sagte Hofreiter.

Darstellung: