Vom Bodensee ins Inntal

Vom Bodensee ins Inntal

28.04.2018 Gernstl unterwegsBR Fernsehen

Am nördlichsten Punkt Deutschlands, am Ellenbogen auf Sylt, sind die drei aufgebrochen. Nun ist "Halbzeit" - Gernstl, Ravasz und Fischer erreichen das Inntal im Süden. Vom Kriegskind zum glücklichsten Hilfskranführer Deutschlands: Rudi Möbus lebt in Lindau am Bodensee und erzählt Gernstl, wie leicht es ist, ein erfülltes Leben zu führen: "Man muss nur die kleinen Dinge schätzen und eine gute Frau finden", sagt er. Wenn man ihn sieht - man glaubt es sofort. Von Lindau geht die Reise weiter nach Frenkenbach im Apfelland. Eine Mesnerin zeigt dem Fernsehteam ihre aus dem 13. Jahrhundert stammende Dorfkirche. Mit zwei ellenlangen Stricken wird geläutet. In Kempten entdeckt Gernstl einen Sargladen. Dort bemalt der Künstler Alfred Opiolka Särge nach den Wünschen seiner Kundschaft. Langsam führt die lange Reise die beiden Rosenheimer Gernstl und HP Fischer in die Heimat. Sie genießen es und begegnen in Garmisch-Partenkirchen dem Schnitzer Louis Höger. Der kernige Bayer hat sich eine anmutige, schöne Frauenfigur namens "Eva" geschnitzt. Vorbild stand Högers Nachbarin, ein junges Mädchen namens Melanie. "Sie konnte so schön hinstehen", sagt er, da hat er sie geschnitzt und nicht mehr hergegeben. Zum Ausklang trifft das Team Angela Gruber. Sie wollte Reisejournalistin werden, auswandern, raus aus dem engen Inntal und reiste nach Kanada, Jamaika und New York. "Doch in der Fremde lässt man überall ein Stück von seinem Herz", sagt sie.

Video verfügbar bis:
28.04.2019 ∙ 17:15 Uhr