RWE verteidigt geplante Rodungen in Hambach

RWE verteidigt geplante Rodungen in Hambach

04.10.2018 MorgenmagazinDas Erste

er Energiekonzern RWE hat die anstehenden Rodungsarbeiten im Hambacher Forst erneut als notwendig für die Stromversorgung verteidigt. "Wir steigen aus der Kernenergie aus, deswegen werden wir noch lange Zeit auf Braunkohle angewiesen sein", sagte der Vorstand der Sparte RWE Power, Frank Weigand. Es brauche noch Zeit, "bis die Erneuerbaren soweit sind, alles zu übernehmen". Er habe zwar Verständnis dafür, dass sich Menschen für den Erhalt von Wald einsetzen, sagte Weigand mit Bezug auf die Aktivisten im Hambacher Forst. Im Moment werde aber "ein Symbol aufgebaut", gegen das es als Unternehmen schwerfalle, anzukommen. "Symbole liefern keinen Strom."

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04.10.2019 ∙ 21:59 Uhr