UN-Migrationspakt

UN-Migrationspakt

01.11.2018 MorgenmagazinDas Erste

Sebastian Kurz, der Österreichische Kanzler hat gestern angekündigt, einem Abkommen nicht zuzustimmen, dass die Lage von Flüchtlingen und Migranten weltweit eigentlich verbessern soll. Es geht um den Migrationspakt der UNO, der im Dezember in Marrakesch von 192 Staaten unterzeichnet werden sollte. Die USA waren von Anfang an nicht dabei und im Sommer hatte auch Ungarn erklärt, nicht mitzumachen. Gestern kehrte dann auch Österreich dem Migrationspakt den Rücken. Es gibt nämlich die Befürchtung, dass mit dem Migrationspakt ein Recht auf Flucht begründet würde und dass sich Menschen dann erst auf die Flucht begeben würden. Weil sie wissen, dass ihnen geholfen werden muss. Österreichs Bundeskanzler Kurz erklärt seine Ablehnung mit den Worten: "Es kann nicht sein, dass ein schutzsuchender Flüchtling automatisch das Recht bekommt, auch sofort arbeiten zu dürfen."

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01.11.2019 ∙ 22:59 Uhr