Eine Intendantin in der Kritik: Stefanie Carp und die Freiheit der Kunst

Eine Intendantin in der Kritik: Stefanie Carp und die Freiheit der Kunst

27.08.2018 WestartWDR Fernsehen

Es war ein Spektakel vor dem Spektakel - brisant und hochpolitisch. Eingeladen, ausgeladen, eingeladen, abgesagt. So lässt sich knapp zusammenfassen, womit Intendantin Stefanie Carp noch vor der Eröffnung der Ruhrtriennale für Entrüstung sorgte. Es ging um die schottische Band "Young Fathers", die die als antisemitisch kritisierte BDS-Bewegung ("Boykott, Desinvestment und Sanktionen" gegenüber Israel) unterstützt. Auf den Sturm der Empörung reagierte Stefanie Carp mit der Ausladung der Band, nahm die Ausladung wieder zurück, bis "Young Fathers" schließlich ihrerseits absagten. Um in der aufgeheizten Debatte ein Zeichen gegen Antisemitismus zu setzen, sagte auch NRW-Ministerpräsident Armin Laschet seinen Besuch der Ruhrtriennale ab. Autor/-in: Marion Ammicht, Eric Brinkmann

Video verfügbar bis:
27.08.2019 ∙ 21:25 Uhr