defacto: Fixiert und auf den Gang geschoben - Angehörige beklagen unerlaubten Freiheitsentzug | Video der Sendung vom 07.10.2019 18:15 Uhr (7.10.2019) mit Untertitel

defacto

Fixiert und auf den Gang geschoben - Angehörige beklagen unerlaubten Freiheitsentzug

07.10.2019 ∙ defacto ∙ hr-fernsehen

Komplett gefesselt und bewegungsunfähig gemacht, und das gegen den eigenen Willen - ein Albtraum. Gerhard Fängler hat das erlebt, was wohl niemand erleben möchte: Er wurde in einem hessischen Krankenhaus fixiert, und das an fünf Punkten. Seit über 20 Jahren hat er Parkinson. Er war in die Klinik gekommen, weil er unter den Nebenwirkungen von Parkinson-Medikamenten litt. Diese mussten neu eingestellt werden. Bis heute ist er von den Folgen der Fixierung und dem, was ihm im Krankenhaus widerfahren ist, stark traumatisiert. Ein Patient darf nur fixiert werden, wenn eine richterliche Genehmigung vorliegt. Eine längere Fixierung ohne Erlaubnis ist eine Form von Freiheitsentzug und strafbar, selbst wenn sie von Ärzten angeordnet wird. Wie das im Fall des Parkinson-Patienten aus Lahnau war und wie es dazu kommen konnte - defacto hat sich eingeschaltet und deckt auf.

Bild: hr

Video verfügbar:
bis 08.10.2020 ∙ 13:04 Uhr

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