defacto: Schwerbehinderte ohne Job - wie sich Unternehmen von ihrer Beschäftigungspflicht freikaufen | Video der Sendung vom 05.08.2019 18:15 Uhr (5.8.2019) mit Untertitel

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Schwerbehinderte ohne Job - wie sich Unternehmen von ihrer Beschäftigungspflicht freikaufen

05.08.2019 ∙ defacto ∙ hr-fernsehen

Christian Bartoschik ist 27 Jahre alt, hat eine Ausbildung als Bürokraft absolviert. Er ist sympathisch, offen und engagiert. Trotzdem findet seit Jahren keine Arbeit. Liegt es daran, dass er im Rollstuhl sitzt? Das dürfte eigentlich nicht sein. Für Unternehmen gibt es in Deutschland eine Beschäftigungspflicht für schwerbehinderte Menschen. Unternehmen ab 20 Mitarbeitern müssen fünf Prozent ihrer Arbeitsplätze mit schwerbehinderten Menschen besetzen. Doch der Gesetzgeber hat den Unternehmen einen Ausweg eröffnet: Wer nicht einstellt, zahlt stattdessen eine Ausgleichsabgabe. Maximal 320 Euro im Monat pro Arbeitsplatz, der nicht angeboten wird. Betroffene sprechen von einem "Witz", der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung fordert, die Abgabe deutlich zu erhöhen. In Hessen zahlt jeder fünfte Betrieb die volle Abgabe. Das sind rund 2.700 Unternehmen, in denen schwerbehinderte Menschen wie Christian Bartoschik keine Chance bekommen.

Bild: hr

Video verfügbar:
bis 05.08.2020 ∙ 18:15 Uhr

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