Matinee: Die Kulturgeschichte des Korsetts | Audio der Sendung vom 09.09.2018 09:03 Uhr (9.9.18)

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Miedermuseum Heubach, Quelle: picture-alliance / dpa

Matinee

Die Kulturgeschichte des Korsetts

09.09.2018 | 13 Min. | Verfügbar bis 09.09.2019 | Quelle: SWR

Kerstin Hopfensitz im Gespräch. Schon immer streben Menschen danach, ihren Körper zu optimieren, ihn zu formen - schön zu sein. Schon aus dem alten Griechenland gibt es Darstellungen von Göttinnen in einer Art Mieder. Und wie Mode im Allgemeinen, so sei besonders das Korsett ein Spiegel seiner Zeit, so Kerstin Hopfensitz vom Miedermuseum Heubach. So gab es zwar immer wieder Zeiten in denen Frauen buchstäblich aufatmen konnten, doch meistens wurden ihre Körper der Mode entsprechend geformt. Dabei war das Korsett auch ein Statussymbol, denn zum einen konnte sich nicht jede Frau eines leisten und zum anderen war man im Korsett derart unbeweglich, dass man nicht arbeiten konnte - und offensichtlich auch nicht musste. Erst die Frauenbewegung und schließlich der zweite Weltkrieg brachte die Wende - die Frauen befreiten sich aus ihren starren Korsetts. Im wörtlichen, wie im übertragenen Sinn.

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