Matinee: Die Poesie der Gierseilfähre | Audio der Sendung vom 25.03.2018 09:03 Uhr (25.3.18)

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Gierseilfähre zwischen Hemeln und Reinhardshagen, Quelle: imago stock&people

Matinee

Die Poesie der Gierseilfähre

25.03.2018 | 6 Min. | Verfügbar bis 24.03.2019 | Quelle: SWR

Sie ist ein Pendel der besonderen Art: die Gierseilfähre Veckerhagen. Das Schiff wurde 2000 in Brandenburg gebaut und fährt auf der Weser von Ufer zu Ufer. Sechs Autos und 45 Passagiere haben Platz auf dem 17 Meter langen Rumpf. Berufspendler, Touristen, Motorradfahrer, Einheimische nutzen die Fähre und erleben vor allem eins: Stille. Seit fast 700 Jahren setzten Menschen an diesem Ort über. Ausgrabungen zufolge wurden die ersten Fähren aus einem Baumstamm gefertigt und von einem Ufer zum anderen gestakt. Im 17. Jahrhundert hielt eine niederländische Erfindung Einzug an der Weser: die Technik des Gierens, an der sich bis heute nichts geändert hat. Lediglich das Hochseil ist eine spätere Tradition. 1928 spannten sich die ersten Stahldrahtgeflechte über den Fluss. Reportage über ein angebundenes Boot.

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