Radioreport Recht: Brauchen Justiz und Anwaltschaft eine Fehlerkultur? | Audio der Sendung vom 12.06.2018 22:05 Uhr (12.6.18)

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Bronzene Justitia im Hintergrund ist eine Anwältin zu erkennen., Quelle: © Colourbox.de

Radioreport Recht

Brauchen Justiz und Anwaltschaft eine Fehlerkultur?

12.06.2018 | 15 Min. | Verfügbar bis 12.06.2019 | Quelle: SWR

Recht zu haben, das gehört für einen Rechtsanwalt zum Beruf zwingend dazu. Kaum ein Mandant hat Verständnis dafür, wenn sein Anwalt Fehler macht. Vielleicht tun sich deshalb gerade Anwälte besonders schwer, Fehlverhalten einzuräumen und es vernünftig aufzuarbeiten. Deswegen hat der diesjährige Deutsche Anwaltstag in Mannheim die Fehlerkultur zum zentralen Thema gemacht. In vielen Diskussionsveranstaltungen und Workshops beschäftigen sich Anwälte und andere Rechtsexperten aus ganz Deutschland mit der Frage, wie man in der Kanzlei, aber auch in der Justiz und im Staat allgemein am besten Fehler korrigiert oder sie vermeidet. Ein konkretes Beispiel für einen besonders tiefgreifenden Systemfehler lieferte der Präsident des Deutschen Anwaltvereins Ulrich Schellenberg: Er forderte die Erhöhung der Haftentschädigung für unschuldig Inhaftierte; sie sei von besonderer Dringlichkeit. Anwesend in Mannheim auch: Bundesjustizministerin Katarina Barley, SPD.

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