Radioreport Recht: Nach dem NSU-Urteil - Was nicht in den Zeitungen stand | Audio der Sendung vom 17.07.2018 22:05 Uhr (17.7.18)

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Die Angeklagte Beate Zschäpe bei der Urteilsverkündung im NSU-Prozess., Quelle: dpa/ picture- alliance.de

Radioreport Recht

Nach dem NSU-Urteil - Was nicht in den Zeitungen stand

17.07.2018 | 14 Min. | Verfügbar bis 17.07.2019 | Quelle: SWR

Fünf Jahre NSU-Prozess vor dem Oberlandesgericht München sind zu Ende; die Hauptangeklagte und mutmaßliche Mehrfach-Mörderin Beate Zschäpe sitzt wieder in ihrer Zelle und wartet auf die Revision - ihr letzter Strohhalm in der Hoffnung auf eine mildere Strafe als lebenslang. Die Nebenkläger, es sind die Hinterbliebenen der Mordopfer, sind wieder daheim; versuchen mit dem Urteil zu leben, das ihnen so vieles nicht gab: Etwa Antworten auf ihre Frage nach dem Warum und Wie. Der polarisierende Richter Götzl, der nach Meinung vieler Beobachter zwar souverän, aber mit wenig Einfühlungsvermögen den Prozess managte, Götzl sitzt bereits an der schriftlichen Ausarbeitung des Urteils. - Für die SWR-Rechtsredaktion hat ARD-Rechtsexperte Frank Bräutigam den Prozess beobachtet. Er spricht über das, was nicht in den Zeitungen stand und nicht im Urteil stehen wird: Wie verhielten sich die Menschen im Gerichtssaal? Das Publikum, die Angeklagten, ihre zerstrittenen Anwälte, die vier Richter neben Götzl, die anderen Gerichtsreporter. Welche Atmosphäre erzeugt ein solcher Mammutprozess für Beteiligte und Publikum? Ein Blick hinter die Fassade der Strafprozessordnung.

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