Religion und Gesellschaft: Orthodoxe Ostern: Glocken, Kirchgang, gutes Essen | Audio der Sendung vom 08.04.2018 07:44 Uhr (8.4.18)

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Patriarch Kirill von Moskau (Foto: Anton Novoderezhkin/Imago/Itar-Tass), Quelle: Foto: Anton Novoderezhkin/Imago/Itar-Tass

Religion und Gesellschaft

Orthodoxe Ostern: Glocken, Kirchgang, gutes Essen

08.04.2018 | 15 Min. | Verfügbar bis 08.06.2018 | Quelle: Inforadio vom rbb

Millionen Orthodoxe weltweit feiern jetzt Ostern. Die zwei Ostertermine gibt es seit dem 16. Jahrhundert. Grund sind die Kalender. Der julianische Kalender, nach dem sich etwa die russisch-orthodoxe Kirche richtet, geht auf Julius Cäsar zurück. Evangelische und katholische Kirchen orientieren sich am gregorianischen Kalender, den Papst Gregor XIII. 1582 eingeführt hat. Für orthodoxe Christen ist Ostern das höchste Kirchenfest.  In der Osternacht gehen die Menschen mit Kerzen zur Kirche, das Ostergeläut ertönt und die Kirche wird mehrfach umrundet. Osterfeuer werden entzündet und der Ruf "Christ ist erstanden" erschallt. Und dann wird ordentlich gegessen und getrunken. Die Tische biegen unter der Last von Osterkuchen und anderen Speisen, die vorher in der Kirche gesegnet wurden.

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