SWR2 Journal am Morgen: Karriere eines lästigen Datums | Audio der Sendung vom 09.11.2018 08:10 Uhr (9.11.18)

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SA-Männer kleben während des Dritten Reiches ein volksverhetzendes Plakat an die Schaufensterscheibe eines Geschäfts, das in jüdischem Besitz ist, Quelle: picture-alliance / dpa

SWR2 Journal am Morgen

Karriere eines lästigen Datums

09.11.2018 | 9 Min. | Verfügbar bis 09.11.2019 | Quelle: SWR

Eine Überhöhung des Datums "9. November" kann gefährlich sein. Michael Brenner, Professor für jüdische Geschichte und Kultur an der Uni München, sieht Weltkriegsende 1918, Hitler-Putschversuch 1923 und Pogromnacht 1938 zwar im Zusammenhang: "Dass dann am 9. November 1989 die Mauer fiel, war Zufall". Auch könne der 9. November nicht Nationalfeiertag sein. Beim Gedenken zum Jahrestag der Pogromnacht warnt Brenner vor Erstarrung: "Wichtig sind Formen, die heutige Probleme ansprechen", da aktuell andere Opfergruppen und Minderheiten bedroht seien. Brenner sagt zu Versuchen des AfD-Co-Vorsitzenden Gauland, NS-Verbrechen zu relativieren: "Es zeigt auf, wie sehr diese Leute das noch antreibt".

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