SWR2 Journal am Morgen: Kein Ziel in Sicht | Audio der Sendung vom 17.05.2018 08:10 Uhr (17.5.18)

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Flüchtlinge in der der Ortschaft Idomeni, an der Grenze zwischen Griechenland und Montenegro, Quelle: picture-alliance / dpa

SWR2 Journal am Morgen

Kein Ziel in Sicht

17.05.2018 | 9 Min. | Verfügbar bis 17.05.2019 | Quelle: SWR

Interview mit Norbert Mappes-NiediekDer Südosteuropaexperte Norbert Mappes-Niediek hat davor gewarnt, die Westbalkanländer als "Burggraben vor der Festung Europa" wahrzunehmen. Im SWR2 Journal am Morgen sagte Mappes-Niedeck, die EU werfe den betroffenen Staaten Geld über die Mauer, "damit sie uns die Flüchtlinge vom Hals halten." Damit bekämen die Westbalkanstaaten auf Dauer eine Funktion, wie sie die Türkei gegenwärtig schon habe. "Man braucht diese Länder, aber man mag sie nicht und will auch nicht in einem Atemzug mit ihnen genannt werden", so Mappes-Niedeck. Gleichzeitig warnte er davor, dass die Westbalkanstaaten angesichts einer schwindenden EU-Beitrittsperspektive ihre zwischenstaatlichen Konflikte, die nach wie vor nicht ausgeräumt wären, wieder aufwärmen könnten. Schließlich hätten sie die Erfahrung gemacht "es muß erst geschossen werden, bevor Europa ein Problem ernst nimmt".

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