SWR2 Journal am Morgen: Letzter Akt im Hellas-Drama | Audio der Sendung vom 21.06.2018 08:10 Uhr (21.6.18)

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Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) spricht mit Alexis Tsipras, Ministerpräsident von Griechenland, Quelle: picture-alliance / dpa

SWR2 Journal am Morgen

Letzter Akt im Hellas-Drama

21.06.2018 | 8 Min. | Verfügbar bis 21.06.2019 | Quelle: SWR

"Griechenland hat im Moment keinen unmittelbaren Geldbedarf, weil es in letzter Zeit ausreichend Geldreserven aufgebaut hat", sagt der Journalist und Griechenland-Korrespondent Gerd Höhler. Deshalb könnten die Hilfszahlungen jetzt aufhören, ohne dass Griechenland sich sofort am Kapitalmarkt neues Geld beschaffen müsse. Obwohl die Krise wirtschaftlich noch lange nicht überwunden sei, müsse man von einem "griechischen Wunder" sprechen. Trotz extremer Kürzungen bei Löhnen und Renten und der schweren Rezession sei das politische System stabil geblieben. "Die radikale Rechte hat nicht wesentlich dazu gewonnen" und es gebe eine "relative Stabilität verglichen mit den Zuständen beispielsweise in Italien", meint Gerd Höhler. Griechenland sei im Moment "ein gut regiertes Land" von dem Europa einiges lernen könne.

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