SWR2 Journal am Morgen: Nach der Allmacht Mugabes | Audio der Sendung vom 30.07.2018 08:10 Uhr (30.7.18)

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Ein Kind spielt vor einem Wahlplakat von Präsident Emmerson Mnangagwa bei einer Wahlkampfveranstaltung für weiße Wähler., Quelle: picture-alliance / dpa

SWR2 Journal am Morgen

Nach der Allmacht Mugabes

30.07.2018 | 9 Min. | Verfügbar bis 30.07.2019 | Quelle: SWR

Der Vertreter der Friedrich-Ebert Stiftung in Simbabwes Hauptstadt Harare, Ulrich Golaszinski, rechnet nicht mit fairen und freien Wahlen in dem Binnenstaat im südlichen Afrika. "Ich glaube nicht, dass das Militär einen Machtwechsel zulässt, nachdem es vor einem halben Jahr den eigenen Mann, Emmerson Mnangagwa, von der Zanu PF installiert hat". Die Menschen, die vorher im Auftrag von Robert Mugabe die Wahl gefälscht hätten, seien jetzt noch immer an der Macht. Deshalb stünden die Chancen für den Mnangagwa Herausforderer Nelson Chamissa von der MDC auch schlecht, so Golaszinski. Was fehle in dem politischen und wirtschaftlichen System Simbabwes sei Vertrauen. "Kein Mensch hat Vertrauen, keiner will investieren, jeder versteckt sein Geld". Als ersten konkreten Schritt für eine Reform forderte der Vertreter der Friedrich-Ebert Stiftung in Harare einen Schuldenschnitt für Simbabwe. "Es geht darum, dass man ein transparentes demokratisches System schafft, sonst gibt man neues Geld und das verschwindet dann auch wieder in irgendwelchen Kanälen, irgendwelchen privaten Bankkonten."

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