SWR2 Journal am Morgen: Rechtsruck und Ratlosigkeit | Audio der Sendung vom 08.10.2018 08:10 Uhr (8.10.18)

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Der brasilianische Präsidentschaftskandidat Jair Bolsonaro winkt seinen Anhängern nach der Stimmabgabe, Quelle: picture-alliance / dpa

SWR2 Journal am Morgen

Rechtsruck und Ratlosigkeit

08.10.2018 | 8 Min. | Verfügbar bis 08.10.2019 | Quelle: SWR

33 Jahre jung ist die Demokratie in Brasilien. Und schon steht sie auf der Kippe? Im ersten Wahlgang zum neuen Präsidenten liegt der ultra-konservative Jair Bolsonaro mit 46 Prozent der Stimmen vorne. "Seine zentrale Botschaft - klare Kante, harte Hand - hat gezogen". Politikwissenschaftler Günther Maihold rechnet auch mit einem endgültigen Wahlsieg am 28. Oktober. Obwohl Bolsonaro Teil des Establishments sei, gegen das er wettert. "Er wird auch noch die letzten vier Prozent einsammeln". Seit dem Messerangriff auf ihn inszeniere er sich als Volkshelden, der sein Vaterland mithilfe des Militärs rettet. Die brasilianische Demokratie kranke schon daran, dass die Militärdiktatur nie gesellschaftlich aufgearbeitet wurde. Und so gelte das Militär bis heute als Retter, "obwohl es keine menschenrechtliche Basis hat".

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