SWR2 Journal am Morgen: Trump und die Extremen | Audio der Sendung vom 13.08.2018 08:10 Uhr (13.8.18)

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Michael Butter, Quelle: Imago/Fotograf XY

SWR2 Journal am Morgen

Trump und die Extremen

13.08.2018 | 9 Min. | Verfügbar bis 13.08.2019 | Quelle: SWR

Am Jahrestag der gewalttätigen Ausschreitungen von Charlottesville haben Rechtsextreme nur wenige Menschen auf die Straßen der US-Hauptstadt gebracht. Die rechtsextreme Bewegung in den USA habe relativ große Probleme, sich zu vereinen, sagte der Amerikanist Michael Butter von der Universität Tübingen im Journal am Morgen. Die Bewegung "Unite the Right" sei etwas, das seit dem gewalttätigen Aufmarsch der Rechten in Charlottesville im vergangenen Jahr "nicht so richtig in die Gänge gekommen ist." So gäbe es großes Misstrauen unter den Gruppen und Vorbehalte untereinander. Dennoch habe die Politik Donald Trumps und seine Ermutigung der Gruppen, die früher gar nicht Teil des politischen Diskurses waren, dafür gesorgt, dass die Rechten sichtbarer geworden sind. Und diese Politik habe schließlich zur Aufweichung dessen beigetragen, was man früher "common ground", also die gemeinsame Basis genannt hat. Auch die Verbindung zwischen Rechtsextremen und Verschwörungstheoretikern müsse kritisch und genau beobachtet werden, so Butter.

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