SWR2 Journal am Morgen: Wie der Kosovo die Bundeswehr veränderte | Audio der Sendung vom 22.08.2018 08:10 Uhr (22.8.18)

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Prizren, Kosovo: Ein Bundeswehrsoldat der Kfor läuft im deutschem Feldlager unter einem Schild mit der Aufschrift "Good bye" hindurch, Quelle: picture-alliance / dpa

SWR2 Journal am Morgen

Wie der Kosovo die Bundeswehr veränderte

22.08.2018 | 8 Min. | Verfügbar bis 22.08.2019 | Quelle: SWR

Nach rund 20 Jahren verlässt die Bundeswehr das Feldlager Prizren im Kosovo. Die Kleinstadt liegt im südlichen Zipfel des Landes. Partnerstadt ist unter anderem Bingen am Rhein. Die deutschen Soldaten sprechen scherzhaft von Bad Prizren. Offenbar hat sich der Friedenseinsatz gelohnt. Wenn sich schließlich das Flair einer Kurstadt breitmacht, wird die militärische Präsenz überflüssig. Professor Florian Kühn lehrt Internationale Politik an der Humboldt-Universität in Berlin und er ist Herausgeber der Fachzeitschrift Journal of Intervention and Statebuilding. Sich einmischen, beim Aufbau eines funktionierenden Staates zu helfen, das war die Aufgabe. Der Wandel vollzog sich unter dem Schutz der s.g. KFOR-Truppen, der viele Länder angehörten, auch Deutschland. Kühn meint, die Bundeswehr könne guten Gewissens aus Prizren abziehen, auch wenn das Land von normalen staatlichen Verhältnissen noch ein gutes Stück entfernt sei.

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