SWR2 Journal am Morgen: Zwischen Zollkrieg und Handelsfrieden | Audio der Sendung vom 26.07.2018 08:10 Uhr (26.7.18)

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EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker und US-Präsident Donald Trump sprechen im Oval Office im Weißen Haus, Quelle: picture-alliance / dpa

SWR2 Journal am Morgen

Zwischen Zollkrieg und Handelsfrieden

26.07.2018 | 8 Min. | Verfügbar bis 26.07.2019 | Quelle: SWR

Die Einigung auf Handelsgespräche zwischen den USA und der EU sei vor allem eine "Deeskalation der gegenwärtigen Krise", sagt Detlef Junker, Historiker und Gründungsdirektor des Heidelberg Center for American Studies. Im Handelsstreit könne man nicht von einer Strategie Donald Trumps sprechen. Trump sei seit den 1970er Jahren "von der fixen Idee besessen, dass das amerikanische Volk in der internationalen Ordnung ständig ausgebeutet worden sei". Er sehe die USA als Opfer von selbstangelegten Ketten multilateraler Verträge und "er verspricht den Amerikanern, dass er ihnen durch zweiseitige Deals ihren fairen Anteil zurückgeben werde". Der jetzige "Deal mit der EU" zwinge ihn aber dazu, multilateral zu verhandeln, denn die Europäer würden den Multilateralismus der internationalen Handelsordnung nicht aufgeben, meint Detlef Junker.

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