SWR2 am Morgen: Tatort Sofia? Nicht nur! | Audio der Sendung vom 16.05.2018 06:00 Uhr (16.5.18)

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Ein Fotograf trägt ein T-Shirt mit einem Slogan für die Pressefreiheit, Quelle: picture-alliance / dpa

SWR2 am Morgen

Tatort Sofia? Nicht nur!

16.05.2018 | 6 Min. | Verfügbar bis 16.05.2019 | Quelle: SWR

Kulturgespräch mit Lutz KinkelNirgendwo sonst hat sich die Pressefreiheit im letzten Jahr so schlecht entwickelt wie in Europa. Mit "Medienfreiheit und Pluralismus in Europa", beschäftigt sich deshalb jetzt eine internationale Konferenz in Sofia. Einschränkungen der Pressefreiheit seien nicht nur ein osteuropäisches Problem, sagt Lutz Kinkel, Geschäftsführer des European Centre for Press and Media Freedom: "Es tritt aber in Osteuropa besonders gehäuft auf, weil wir es dort - zum Beispiel in Polen und Ungarn - mit einer nationalistischen Bewegung zu tun haben, die dafür sorgt, dass die Pressefreiheit unter die Rede kommt". Wenn Regierungen Journalisten "als Verräter oder Prostituierte bezeichnen", dann seien Journalisten direkt in Gefahr, weil sie zu einer Art Freiwild erklärt werden. Die zentrale Frage müsse nun sein, mit welchen Instrumenten man die Medienfreiheit schützen kann. Zum Beispiel könnte man Journalisten auch direkt mit Geld zu unterstützen, indem Stipendien für investigativen Journalismus geschaffen werden.

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