SWR2 am Morgen: Wo Politik und Kultur untrennbar sind | Audio der Sendung vom 19.06.2018 06:00 Uhr (19.6.18)

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Heinrich Detering, Quelle: picture-alliance / dpa

SWR2 am Morgen

Wo Politik und Kultur untrennbar sind

19.06.2018 | 6 Min. | Verfügbar bis 19.06.2019 | Quelle: SWR

"Wenn es einen Ort der Literaturgeschichte gebe, an dem sich Politik und Literatur nicht trennen lassen, dann ist es das Thomas Mann-Haus in Los Angeles", sagt der Thomas-Mann-Forscher Heinrich Detering, der als einer der ersten Stipendiaten in die Exil-Villa von Thomas Mann in Pacific Palisades einziehen wird. Die literarischen Werke, die an diesem Ort entstanden sind, seien immer auch politische Stellungnahmen gewesen. In den späten Vierziger und Fünfziger Jahren habe Thomas Mann beispielsweise die Gefahr einer autoritären amerikanischen Regierung gesehen. In seinem Tagebuch tauchte damals das Wort "amerikanischer Faschismus" auf. Die Symptome, die er beschrieben hat, würden wir heute in Zeiten von Donald Trump wahrscheinlich als Populismus bezeichnen, meint Heinrich Detering.

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