SWR2 am Samstagnachmittag: "Da wohnen die seligen Trotteln..." | Audio der Sendung vom 09.06.2018 14:05 Uhr (9.6.18)

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Gemälde von  Franz Grillparzer, Quelle: picture alliance/akg-images

SWR2 am Samstagnachmittag

"Da wohnen die seligen Trotteln..."

09.06.2018 | 6 Min. | Verfügbar bis 08.06.2019 | Quelle: SWR

Der Wiener Franz Grillparzer war das, was die Österreicher einen "Raunzer" nennen: er nörgelte, jammerte und war permanent schlecht gelaunt. Der heute angesehene Nationaldichter war zu seinen Lebzeiten weniger erfolgreich. Entweder fielen seine Gedichte und Theaterstücke beim Publikum durch oder sie fielen der strengen Zensur zum Opfer. Letzteres weil er - trotz seiner Loyalität der Monarchie gegenüber - auch mit scharfer Zunge beißende Kritik an den gekrönten Häuptern und ihrem System übte. In seinem Gedicht "Alpenszene" aus dem Jahr 1838 karikiert Grillparzer die Habsburger Kaiser gar als Bauerntölpel.

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