Wissen: Eigentlich nichts - Fliegen in der Weltliteratur | Audio der Sendung vom 29.08.2013 08:30 Uhr (29.8.13)

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Kreisformen, Quelle: © Colourbox.com

Wissen

Eigentlich nichts - Fliegen in der Weltliteratur

29.08.2013 | 27 Min. | Verfügbar bis 19.02.2019 | Quelle: SWR

Fliegen haben in der Literatur eine größere Bedeutung als allgemein angenommen - auch deshalb, weil sie scheinbar zufällig herumsummen. Tauchen Fliegen auf, drohen Unordnung, Chaos und Tod. Fliegen gehören in die Sphäre des Dionysischen, Rauschhaften, Teuflischen. In der Weltliteratur verweisen sie z. B. auf die teuflische Präsenz von Beelzebub, des "Herrn der Fliegen". Menschen sterben wie die Fliegen, Robert Musil analysiert das ohne Mitgefühl in seiner Erzählung "Das Fliegenpapier". Sie kleben fest, sie wehren sich, kämpfen aber vergeblich mit dem Feind. Das Fliegenleben und -ableben verweisen auf die Tragik des menschlichen Daseins. (Produktion 2005)

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