Kontraste: Gequält und eingepfercht mit amtlicher Genehmigung | Video der Sendung vom 24.05.2018 21:45 Uhr (24.5.18)

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Quelle: Rundfunk Berlin-Brandenburg

Kontraste

Gequält und eingepfercht mit amtlicher Genehmigung

24.05.2018 | 10 Min. | Verfügbar bis 24.05.2019 | Quelle: Rundfunk Berlin-Brandenburg

Rinder, die gequält und brutal abgeschlachtet werden - die Bilder von Schlachthöfen im Mittleren Osten sind offenbar auch für die Politik unerträglich geworden: So befürworten die Agrarminister der Länder inzwischen sogar einen Exportstopp in Drittstaaten - aber nur von Schlachttieren. Der Export von Rindern, die angeblich für die Zucht in anderen Ländern benötigt werden, geht indes munter weiter. Tagelang werden die Tiere eingepfercht in LKWs tausende Kilometer weit transportiert, teils bei sengender Hitze ohne ausreichend Wasser. Genehmigen müssen diese fragwürdigen Transporte die Veterinäre der Landkreise. Inzwischen verweigern zwar immer öfter Tierärzte ihre Unterschrift, aber für die Exporteure ist das kein Problem: sie wechseln dann in einen anderen Landkreis und das Geschäft läuft weiter. Kontraste traf Tierärzte, die aus ihrem Alltag berichten. Ihre Befürchtung: Einmal außerhalb der EU werden auch die Zuchtrinder abgeschlachtet - ohne Rücksicht auf Tierschutzbestimmungen.

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