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Kontraste: Wie das Auswärtige Amt Familiennachzug erschwert | Video der Sendung vom 14.10.2021 19:45 Uhr (14.10.2021)

Bundesadler und Schriftzug "Auswärtiges Amt" an einem Zugang zum deutschen Außenministerium, aufgenommen am 09.04.2020. (Quelle: dpa/Matthias Tödt)
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Wie das Auswärtige Amt Familiennachzug erschwert

14.10.2021 ∙ Kontraste Das Erste
Kontraste (Quelle: rbb)

Wer als Asylberechtigter in Deutschland lebt hat unter bestimmten Bedingungen Anrecht auch Familiennachzug, so auch Tesfay Haile aus Eritrea. Doch es dauerte allein 2 Jahre, bis seine Familie einen Termin in der deutschen Botschaft bekommt und dann ein weiteres Jahr bis der Antrag der Familie abgelehnt wird. Erst als Tesfay Haile das Auswärtige Amt verklagt bietet man das Visum an - wenn er die Klage zurückzieht und damit sämtliche Kosten trägt. Bei rund 95 Prozent der fast 6000 Familien, die sich seit 2007 auf juristischem Wege das Recht auf Familienzusammenführung erstritten haben verlief es so oder ähnlich - das belegt eine interne Statistik des Auswärtigen Amts, die Kontraste, Ippen Investigativ und FragDenStaat vorliegt. Der sogenannte "Berliner Vergleich" wird von beteiligten Anwälten auch "Berliner Erpressung" genannt. Der Vorwurf: Geflüchtete werden unter Druck gesetzt, während das Auswärtige Amt damit Kosten spart und juristische Niederlagen vermeidet, die Präzedenzwirkung haben könnten.


Bild: dpa/Matthias Tödt
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bis 14.10.2022 ∙ 21:59 Uhr