kinokino : Das war das Filmfest München 2024 | Video der Sendung vom 07.07.2024 23:45 Uhr (7.7.2024) mit Untertitel

Kate Winslet beim Filmfest München mit dem Cine Merit, Juli 2024

Das war das Filmfest München 2024

07.07.2024 ∙ kinokino ∙ BR Fernsehen
Sendungsbild: kinokino

In der sommerlichen Komödie "Alles fifty fifty" versucht ein frisch getrenntes Ehepaar Vorzeigeeltern für ihren Sohn zu bleiben. Während des Italienurlaubs eskaliert dieser Versuch. "kinokino" spricht mit Regisseur Alireza Golafshan über die Fallstricke der Erziehung und die Dreharbeiten im Urlaubsparadies mit Moritz Bleibtreu und Laura Tonke. Nicht erst seit "Titanic" ist sie ein Superstar: Kate Winslet wurde beim Filmfest mit dem CineMerit-Award geehrt. "kinokino" hat mit ihr über ihre Karriere und den aktuellen Film "Die Fotografin" gesprochen, in dem sie Lee Miller verkörpert, eine der wegweisendsten Kriegsberichterstatterinnen im Zweiten Weltkrieg, die nicht nur für ihr Foto in Hitlers Badewanne berühmt wurde. Auch Viggo Mortensen gibt sich die Ehre. "kinokino" spricht mit dem "Herr der Ringe"-Star über "The Dead Don't Hurt", einem melancholischen Western-Drama mit Mortensen sowie Vicky Krieps in den Hauptrollen. Ein Projekt, bei dem er selbst Regie führte und die Musik komponierte. Politische Themen sind allgegenwärtig auf dem diesjährigen Filmfest. "kinokino" beleuchtet "Tatami", der erste Spielfilm, der von einem iranisch-israelischen Regie-Duo inszeniert wurde. "kinokino" trifft Macher und Cast von "Führer und Verführer", einen erschreckend aktuellen Film, der hinter die Kulissen der NS-Propaganda-Macht blickt und Spielszenen, Archivaufnahmen sowie Zeitzeugenberichte verschränkt. Ebenfalls mit der NS-Zeit beschäftigt sich die BR-Koproduktion "Die Ermittlung". 1965 verarbeitete der Dramatiker Peter Weiss¿den ersten¿Frankfurter Auschwitzprozess¿mit den Mitteln des dokumentarischen Theaters. Zu einem lyrischen Klagegesang verdichtet, konfrontiert das Stück Täter wie Opfer und lässt das Grauen in Auschwitz spürbar werden. Mit großem Aufwand und zahlreichen deutschen Stars bringt der Film die Textvorlage auf die Leinwand. "kinokino" spricht mit Regisseur RP Kahl und seinem Cast über dieses herausfordernde Stück Erinnerungskultur. Ein gesellschaftspolitisches Thema bringt auch "Die Schule der Frauen" ins Kino. Regisseurin Marie-Lou Sellem stellt die aktuelle Diskussion über weibliche Kunst in einer patriarchal geprägten Kulturlandschaft in den Mittelpunkt und spricht in "kinokino" über Altersdiskriminierung und den weiblichen Blick auf unsere Filmlandschaft. Der Spielfilm "Münter & Kandinsky" widmet sich zwei Weltstars der Kunstwelt. Gabriele Münter (gespielt von Vanessa Loibl), die ehemalige Lebensgefährtin von Wassily Kandinsky (Vladimir Burlakov), versteckte während der NS-Zeit etliche Gemälde in ihrem Murnauer Keller und schenkte später dem Lenbachhaus München viele der Werke rund um den "Blauen Reiter". Die Künstlergruppe zählt zu den bedeutendsten Bewegungen des 20. Jahrhunderts. "kinokino" trifft Alice Brauner, Produzentin und Drehbuchautorin des Films zu einem Rundgang durchs Lenbachhaus und spricht mit ihr über die Höhen und Tiefem im Leben des Künstler-Paares. Außerdem werden die Preisträgerinnen und Preisträger des Förd


Bild: picture alliance/dpa | Felix Hörhager