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Morgenmagazin: Schwesig sieht Einigung der Länderchefs auf strengere Regeln | Video der Sendung vom 11.12.2020 04:30 Uhr (11.12.2020) mit Untertitel

Manuela Schwesig, Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern
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Schwesig sieht Einigung der Länderchefs auf strengere Regeln

11.12.2020 ∙ Morgenmagazin Das Erste

Die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig (SPD), geht davon aus, dass es am Wochenende bei einem Gipfeltreffen der Länderchefs mit der Bundeskanzlerin zu einheitlich harten Einschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie kommen wird. Auf die Frage, ob es zu einer Einigung kommen werde, sagte sie: "Ja, das müssen wir." Schwesig betonte, ihr Bundesland habe schon früh nach strengen Regeln gehandelt, obwohl die Inzidenz-Werte in Mecklenburg-Vorpommern vergleichsweise niedrig gewesen seien. Im Grenzverkehr nach Polen aber auch zu den Nachbar-Bundesländern würden die Corona-Einschränkungen befolgt. Auch im Landkreis Rostock, der so groß wie das Saarland sei, sei große Überzeugungsarbeit notwendig gewesen, zumal der Inzidenz-Wert dort verhältnismäßig niedrig bei unter 20 liege. "Natürlich muss ich dort werben, dass wir trotzdem bundesweit einen Lockdown machen. Den Einzelhandel zu schließen, macht eben nur Sinn, wenn es bundesweit einheitlich ist. Und deshalb habe ich gestern die Wirtschaft zusammengerufen, habe ihnen die Lage erklärt. Und ich bin fest davon überzeugt: Früh zu handeln hilft auch der Wirtschaft, denn wir zu spät handeln, haben wir zu viel Kranke und Tote und zu viel wirtschaftlichen Schaden." Schwesig betonte, sie trage Gesamtverantwortung und auch Mecklenburg-Vorpommern trage Verantwortung für ganz Deutschland. "Ich glaube, die Welle muss jetzt echt gestoppt werden, denn sie wird an niemandem vorbeigehen. Ich habe ein großes Interesse, dass frühzeitig gehandelt wird."


Bild: WDR
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Video verfügbar:
bis 11.12.2021 ∙ 22:59 Uhr

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