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Vormittags 05:30 - 14:00 Uhr

12:30 Uhr

Die Dienstagsfrauen

Filme im MDR
UT

Vor 15 Jahren haben sie sich bei einem Französischkurs kennengelernt - und sind seither Freundinnen: die erfolgreiche Anwältin Caroline (Ulrike Kriener), die zerbrechlich wirkende Judith (Inka Friedrich), die gestresste Hausfrau Eva (Saskia Vester) und die extravagante Estelle (Nina Hoger), Mitbesitzerin einer florierenden Apothekenkette. Traditionell verbringen die Damen nicht nur jeden Dienstagabend im Monat gemeinsam, sondern einmal im Jahr auch einen unbeschwerten Wochenendtrip. Diesmal kommt alles anders: Die frisch verwitwete Judith möchte zum Andenken an ihren verstorbenen Mann Arne dessen begonnenen Pilgerweg nach Lourdes vollenden. Die Frauen sind von der Aussicht, tagelang über Stock und Stein zu marschieren, nicht begeistert, aber als gute Freundinnen schließen sie sich der trauernden Judith natürlich an. Was zunächst als abwechslungsreiche Wanderung durch die Pyrenäen beginnt, erweist sich allerdings bald als schweißtreibende Strapaze. Die unterschiedlichen Temperamente sorgen zunehmend für Zwist und gegenseitige Sticheleien. Damit nicht genug, taucht plötzlich auch noch Carolines junger Berufskollege und Verehrer Paul (Hubertus Grimm) auf und schließt sich dem Vierergespann an, was die sonst so kühle Anwältin in arge Verlegenheit bringt. Der steinige Weg bringt die Frauen dazu, sich verdrängten Konflikten und Sehnsüchten zu stellen. Hausmütterchen Eva erinnert sich daran, dass sie ursprünglich einmal Ärztin werden wollte. Die exzentrische Estelle behält zwar ihre hohen Ansprüche und ihre spitze Zunge, doch sie stößt an ihre körperlichen Grenzen. Allein Judith, Arnes Pilgertagebuch fest in der Hand, will sich durch nichts von ihrem Weg abbringen lassen. Doch dann weichen die Schilderungen aus dem Tagebuch von den Routen der Frauen ab. Die folgende Enthüllung des Geheimnisses um das Pilgertagebuch birgt einigen Sprengstoff, der bald die Freundschaft der vier auf eine Bewährungsprobe stellt. Ulrike Kriener, Inka Friedrich, Saskia Vester und Nina Hoger: Wenn dieses hochkarätige Ensemble sich auf eine Pilgerreise durch Frankreich begibt, lassen unterhaltsame Zwischenfälle und knallharte Auseinandersetzungen nicht lange auf sich warten. Aber es wäre ja gelacht, wenn die Damen mit ihrer geballten Frauenpower nicht auch die ärgsten Probleme in den Griff bekämen. Regie führt Olaf Kreinsen, der ein feines Gespür dafür beweist, humorvolle Geschichten mit ernsten Untertönen zu versehen. Das Drehbuch stammt von Monika Peetz, die auch den gleichnamigen Roman verfasste.

Nachmittags 14:00 - 20:15 Uhr

Abends 20:15 - 05:30 Uhr

21:00 Uhr

Der Kohnstein - Ein deutscher Schicksalsberg

Der Osten - Entdecke wo du lebst
UT

Der Kohnstein ist ein schneeweißer über 300 Meter hoher Berg aus Anhydrit, dem Grundstoff für Gips. Er zieht sich etliche Kilometer von Nordhausen über Ellrich fast bis in den Weltkulturerbe-Ort Walkenried im Südharz. Von den Einheimischen der "Königstuhl bei Nordhausen" genannt, ist er ein markanter Fixpunkt. Die Gipsberge bieten verwunschene Höhlen mit azurblauen Seenaugen, Spalten und Quellen. Atemberaubend fallen die Blicke der Wanderer in den Nordharz aus. Geheimnisvolle Einsturztrichter prägen die Landschaft, als hätte sich Gott einen Golfplatz erschaffen. Und mit dem Salzaspring speist der Kohnstein, der auch ein gigantischer Wasserspeicher ist, die größte Quelle in Thüringen. Doch es wird auch erbittert um den Kohnstein und die anderen Gipsberge im Südharz gestritten. Bergleute sehen im Gipsabbau noch auf Jahrzehnte eine Arbeitsperspektive. Naturschützer dagegen fordern einen Ausstieg aus der Naturgipsförderung. Und nicht nur durch den Anhydrit-Bruch an seiner Nordseite wurde der Kohnstein geschändet: Auch die Nazis besudelten ihn, als sie eine unterirdische Raketenfabrik für ihre "Wunderwaffen" in den weißen Berg trieben. KZ-Häftlinge mussten V2-Raketen bauen: 20.000 starben im Schatten des Berges auf dem Gelände des KZ Dora. Aber: Der Berg wurde damit auch zu einer Wiege der Raumfahrt. Und Touristen erkunden auf dem Karstwanderweg die Naturphänomene im wasserlöslichen Gips. Eine tausendjährige Eiche hat tief im Karst Wurzeln geschlagen, Laug-Höhlen voller schlafender Fledermäuse locken. Ein weithin unbekanntes Naturparadies. Die Doku reiht Geheimtipp an Geheimtipp und führt zu Menschen, die vom und für den Kohnstein leben.

01:35 Uhr

Der Kohnstein - Ein deutscher Schicksalsberg

Der Osten - Entdecke wo du lebst
UT

Der Kohnstein ist ein schneeweißer über 300 Meter hoher Berg aus Anhydrit, dem Grundstoff für Gips. Er zieht sich etliche Kilometer von Nordhausen über Ellrich fast bis in den Weltkulturerbe-Ort Walkenried im Südharz. Von den Einheimischen der "Königstuhl bei Nordhausen" genannt, ist er ein markanter Fixpunkt. Die Gipsberge bieten verwunschene Höhlen mit azurblauen Seenaugen, Spalten und Quellen. Atemberaubend fallen die Blicke der Wanderer in den Nordharz aus. Geheimnisvolle Einsturztrichter prägen die Landschaft, als hätte sich Gott einen Golfplatz erschaffen. Und mit dem Salzaspring speist der Kohnstein, der auch ein gigantischer Wasserspeicher ist, die größte Quelle in Thüringen. Doch es wird auch erbittert um den Kohnstein und die anderen Gipsberge im Südharz gestritten. Bergleute sehen im Gipsabbau noch auf Jahrzehnte eine Arbeitsperspektive. Naturschützer dagegen fordern einen Ausstieg aus der Naturgipsförderung. Und nicht nur durch den Anhydrit-Bruch an seiner Nordseite wurde der Kohnstein geschändet: Auch die Nazis besudelten ihn, als sie eine unterirdische Raketenfabrik für ihre "Wunderwaffen" in den weißen Berg trieben. KZ-Häftlinge mussten V2-Raketen bauen: 20.000 starben im Schatten des Berges auf dem Gelände des KZ Dora. Aber: Der Berg wurde damit auch zu einer Wiege der Raumfahrt. Und Touristen erkunden auf dem Karstwanderweg die Naturphänomene im wasserlöslichen Gips. Eine tausendjährige Eiche hat tief im Karst Wurzeln geschlagen, Laug-Höhlen voller schlafender Fledermäuse locken. Ein weithin unbekanntes Naturparadies. Die Doku reiht Geheimtipp an Geheimtipp und führt zu Menschen, die vom und für den Kohnstein leben.