BR Story : Starkregen und Sturzfluten - Was ist zu tun? | Video der Sendung vom 05.06.2024 22:25 Uhr (5.6.2024) mit Untertitel

Mitarbeiterinnen der Wasserwacht ziehen am 01.06.2016 in Simbach am Inn (Landkreis Rottal-Inn) ein Schlauchboot durch das Hochwasser während im Hintergrund ein Auto kopfüber in den Fluten liegt. Nach anhaltendem Dauerregen ist ein Teil des Landkreises Rottal-Inn in Bayern am Mittwoch überschwemmt worden. Foto: Sven Hoppe/dpa

Starkregen und Sturzfluten - Was ist zu tun?

05.06.2024 ∙ BR Story ∙ BR Fernsehen
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Der Simbach, der der Gemeinde Simbach am Inn in Niederbayern seinen Namen gegeben hat, ist eigentlich nur ein kleines Gewässer, doch Starkregen hatte den Simbach 2016 im Nu anschwellen lassen. Der Ort war von den Wassermassen, dem Treibholz und dem Schlamm, die diese mit sich brachten, regelrecht verwüstet worden. Die Katastrophe hat sich den Einwohnern tief ins Gedächtnis gebrannt. Inzwischen wurde zwar viel Aufbauarbeit geleistet, wichtige Schutz-Maßnahmen wurden angestoßen. Doch die Mühlen der Bürokratie mahlen langsam und vieles steht bisher nur auf dem Papier. Unterdessen lässt die Angst, dass sich die Katastrophe wiederholen könnte, die Bürger nicht los. Und die Angst ist berechtigt. Experten sagen: Starkregen und Sturzfluten, wie sie Simbach 2016 erlebt hat, werden zunehmen – eine von vielen Folgen des Klimawandels. Ein Filmteam begleitet die Anstrengungen in Simbach und andernorts, solchen Unwetter-Katastrophen vorzubeugen. Und es wird hinterfragt: Sind wir gerüstet? Oder muss mehr für nachhaltigen Hochwasserschutz getan werden? Wie schützt man sich zum Beispiel im benachbarten Österreich, wo man aufgrund von Gletscherschmelze und Wildbächen von jeher Erfahrungen im Umgang mit solchen akuten Wetterereignissen hat?


Bild: picture alliance / dpa | Sven Hoppe