kinokino : Kontakt mit Verstorbenen - die K.I.-Doku "Eternal you" | Video der Sendung vom 20.06.2024 00:10 Uhr (20.6.2024) mit Untertitel

Eternal You - Filmszene

Kontakt mit Verstorbenen - die K.I.-Doku "Eternal you"

20.06.2024 ∙ kinokino ∙ BR Fernsehen
Sendungsbild: kinokino

Diese Woche in kinokino: Born to be Wild – Harley-Fan Wolfgang Fierek über Biker-Filme Die Freiheit und die Rebellion auf zwei Rädern, davon handelt das Drama "The Bikeriders", das neu im Kino startet. "kinokino" hat den Schauspieler und passionierten Motorrad-Fan Wolfgang Fierek zu einer Preview ins Kino eigeladen, um mit ihm über die Wurzeln seiner Motorrad-Leidenschaft sowie seine Lieblingsfilme von "Easy Rider" bis zu "Der Wilde" mit Marlon Brando zu sprechen. Und natürlich fragt "kinokino" nach Fiereks Meinung zu "The Bikeriders", dem neuen, mit Austin Butler ("Elvis") und Tom Hardy ("Mad Max: Fury Road") prominent besetzten Film. Eternal You – Fluch und Segen digitaler Unsterblichkeit Mit Verstorbenen chatten oder sich aus dem Jenseits dank digitalem Avatar bei den Hinterbliebenen melden, das ist inzwischen möglich. Der Dokumentarfilm "Eternal You – Vom Ende der Endlichkeit" handelt vom Geschäft mit sogenannten digitalen Afterlife-Konzepten, das vor allem in den USA gerade Fahrt aufnimmt. Technisch geniale Trauerarbeit oder das Überschreiten einer ethischen Grenze? Und wem gehören eigentlich die Rechte an den Toten? Die Filmemacher Hans Block und Moritz Riesewieck ("The Cleaners") zeigen in "Eternal You – Vom Ende der Endlichkeit" wie Start-Ups die KI für smarte Kommunikation mit den Toten nutzen und sprechen im "kinokino"-Interview darüber, was sie psychologisch anrichten können. 2Unbreakable – Breakdance als große Leidenschaft und neue Olympia-Disziplin "BGirl Joana" und "BBoy Said" leben weit voneinander entfernt in Leipzig und München, sie vereint eine große Leidenschaft: der Breakdance. 2024 wird Breaken in Paris erstmals olympische Disziplin. Ist das die große Chance für beide? Der Film porträtiert die Breakdance-Hoffnungsträger und wirft einen Blick in eine Subkultur, die aus der Hip-Hop-Bewegung in New York entstanden und heute weltweit verbreitet ist. Der Dokumentarfilm feierte kürzlich seine Premiere auf dem DOK.fest München, wo "kinokino" die Gelegenheit hatte Regisseurin Maike Conway, die auch selbst tanzt, über ihr Werk zu befragen. Putin – Filmbiografie mit Deepfake-KI Bei den Filmfestspielen in Cannes sorgte der polnische Regisseur Patryk Vega für Schlagzeilen als er seine fiktionale Biografie "Putin", ein Porträt des russischen Machthabers präsentierte. Das Pionier-Projekt setzt eine neuartige Technologie ein: Deepfake-KI. Vega hat die Putin-Rolle mit einem Schauspieler gedreht und anschließend Putins Gesicht realitätsnah per künstlicher Intelligenz rechnen lassen und auf die Filmbilder montiert. Im "kinokino"-Interview erzählt der Regisseur von der Arbeit am Film, den Ängsten der Branche vor KI und von den Versuchen des russischen Geheimdienstes, sein Filmprojekt (Kinostart im September 2024) zu torpedieren.


Bild: farbfilm Verleih